Geschichte der IAESTE BOKU

Nach den Wirren des 2. Weltkrieges war das Verlangen nach einer positiv und gemeinschaftlich ausgerichteten Zukunft bei vielen Menschen deutlich spürbar. Einer dieser Personen war Mr. James Newby, der die International Association for the Exchange of Students for Technical Experience, kurz IAESTE, 1948 am Imperial College in London gemeinsam mit neun weiteren Gründungsländern (Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Norwegen, Schweden, die Tschechoslowakei und die Schweiz) ins Leben gerufen hat.

Ein Jahr später wurde Österreich als Vollmitglied aufgenommen und der Praktikantenaustausch wurde in den folgenden Jahren bis 1988 von ÖKISTA durchgeführt. So gab es ein Büro für ganz Österreich und eine Sekretärin, die für 20 Wochenstunden angestellt war. Die Jobverteilung erfolgte über das Praxisreferat der ÖH an den betreffenden naturwissenschaftlich und technischen Universitäten.

In den Jahren 1989 bis 1992 löste sich der Praktikantenaustausch von ÖKISTA (heute: StaTravel) und die von nun an rein studentisch organisierte IAESTE wurde an den noch heute bestehenden Standorten Wien (TU und Boku), Linz, Leoben, Innsbruck und Graz gegründet.

Am 11. Juni 1991 wurde das Lokalkomitee IAESTE Boku gegründet.

Nur einen Tag nach der Gründung des Vereines fand auch die erste IAESTE Boku Firmenmesse unter Beisein des damaligen BM Franz Fischler und Rektors Werner Biffl mit 12 Firmen im Wilhelm-Exner-Haus statt.

Seit damals wurde hunderten Studierenden ein Auslandspraktikum ermöglicht, wurden weitere Firmenmessen an der Boku, später mit der IAESTE Vienna gemeinsam an der TU Wien organisiert, an vielen Weiterbildungs-, Motivations-, internationalen und nationalen Mitgliedertreffen teilgenommen und vielen ausländischen Praktikanten eine unvergessliche Zeit in Wien geboten.

Auch wenn viele motivierte und ausschließlich ehrenamtlich arbeitende Studierende die Geschicke der IAESTE Boku geleitet haben, haben sich die grundlegenden Ziele von IAESTE seit ihrer Gründung 1948 nicht geändert:

  • To provide students in higher education with technical experience relevant to their studies.
  • To offer employers well-qualified and motivated trainees.
  • To be a source of cultural enrichment for trainees and their host communities.